Fotografie- und Videotipps für Reiseblogger

Ausgewähltes Thema: Fotografie- und Videotipps für Reiseblogger. Willkommen zu deinem kreativen Kompass für unterwegs – voller praktischer Tricks, ehrlicher Geschichten und Inspiration, die deine Reisen in starke, erzählerische Bilder verwandeln. Wenn dich das anspricht, abonniere unseren Newsletter und teile deine Fragen gleich heute.

Visuelles Storytelling auf Reisen

Reiserouten als Dramaturgie

Nutze deine Route als natürlichen Spannungsbogen: Ankunft, Erkundung, Überraschung, Abschied. Ein kurzer Ausblick am Anfang schafft Erwartungen, ein stiller Moment am Ende bringt Ruhe. Verrate uns in den Kommentaren, wie du deine nächste Geschichte strukturieren willst.

B‑Roll, die verbindet

Zwischen den Hauptmomenten trägt B‑Roll deine Erzählung: Schritte auf altem Pflaster, dampfender Tee, wehende Wäsche, Regen auf Fenstern. In Lissabon hat uns einmal nur das rhythmische Prasseln den Regentag gerettet. Welche B‑Roll sammelst du als Nächstes?

Der Aufhänger in den ersten 5 Sekunden

Beginne mit einem emotionalen Aufhänger: ein Lachen, ein kurzer Blickwechsel, ein ungewohnter Sound. In Marrakesch reichte der Gesang des Muezzins über den Dächern, um alle sofort hineinzuziehen. Probier es aus und sag uns, welcher Start bei dir am besten funktioniert.

Kameraeinstellungen, die unterwegs funktionieren

Für flüssige Bewegungen liegt die Belichtungszeit ungefähr beim Doppelten der Bildrate: 25 fps ≈ 1/50 s. Bei hellem Licht helfen ND‑Filter, die Zeit zu halten, ohne abzublenden. Merk dir das als Routine und abonniere, wenn du mehr solcher Merkhilfen willst.

Licht lesen: von Goldener Stunde bis Neon

Kurz nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang ist das Licht weich und warm, Schatten sind sanft. Positioniere dein Motiv im Gegen‑ oder Seitenlicht für glühende Kanten. Schreib uns, ob du eher Morgen- oder Abendlicht liebst und warum es zu deinem Stil passt.
Bei hartem Mittagslicht suche Schatten, nutze einen Diffusor oder setze auf ein dunkles Tuch als negative Aufhellung. Ein Polfilter zähmt Spiegelungen. In der Salar de Uyuni half uns ein kleiner Schirm, die Gesichter nicht ausbrennen zu lassen. Wie löst du grelles Licht?
Passe Verschlusszeiten an Netzfrequenzen an: In vielen Ländern Europas funktionieren 1/50 s oder 1/100 s gut, um Flimmern zu vermeiden. Dimme, wenn möglich, vorhandenes Licht oder verändere den Winkel. Teile deine Anti‑Flimmer‑Tricks für verschiedene Regionen mit uns.

Komposition, die Geschichten trägt

Ein kleiner Vordergrund – eine Karte, eine Kaffeetasse, ein Tuch – verankert den Raum und zieht ins Bild. In Rom hat eine einfache Espressotasse die Piazza plötzlich lebendig gemacht. Probier es auf deiner nächsten Reise aus und poste dein Lieblingsbeispiel.

Mobiler Workflow und Datensicherheit

Sichern nach der 3‑2‑1‑Regel

Erstelle drei Kopien auf zwei Medientypen, eine davon extern. Nutze Dual‑Slots in der Kamera, sichere abends auf SSD und zusätzlich in die Cloud, sobald Hotel‑WLAN verfügbar ist. Nach einem Kartenverlust in Patagonien schwören wir auf diese Routine. Du auch?

Schnell schneiden unterwegs

Plane kurze, fokussierte Schnitte mit einer Aufnahmeliste und wiederkehrenden Voreinstellungen für Farben. Mobile Apps wie LumaFusion oder VN reichen oft völlig. Eine einheitliche Schrift und Intro‑Sequenz stärkt Wiedererkennung. Möchtest du unsere Vorlagen? Abonniere und sag Bescheid.

Dateibenennung mit System

Ein Schema wie „2026‑01‑05_Jordanien_WadiRum_Sonnenaufgang“ macht Suchen leicht. Ergänze Kamera, Objektiv oder Frame‑Rate im Ordnernamen. Pflege Metadaten noch am selben Tag. Welche Struktur nutzt du? Teile sie, damit andere ihren Workflow verbessern können.

Sound, der Bilder trägt

Ein kleines Richtmikro auf der Kamera für Atmo, ein Lavalier für klare Stimmen, ein Fellwindschutz gegen Böen. Teste Pegel vor Ort und höre kurz probe. Eine Minute Aufwand spart später viel Frust. Welche kompakte Lösung begleitet dich auf Reisen?

Sound, der Bilder trägt

Nimm gezielt Umgebungsgeräusche auf: Marktgeschrei, Hafenglocken, rollende Koffer, Schritte im Tempel. Ein 30‑Sekunden‑„Wild Track“ hilft beim Schnitt. In Oaxaca hat ein entfernter Trommler eine Gasse unverwechselbar gemacht. Sammelst du solche Klangschätze bereits?
Klimaatstudio
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